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Die kosmetische Chirurgie

Definition

Die kosmetische Chirurgie, auch plastische Chirurgie genannt, dient zur Korrektur von morphologischen Anomalien des menschlichen Körpers oder von äusserlichen Körperteilen, mit denen die betreffenden Personen unzufrieden sind. Die heutigen Techniken in der kosmetischen Chirurgie erlauben, fast alle Körperteile neu zu formen.

Der Unterschied zwischen der kosmetischen und der wiederherstellenden Chirurgie besteht darin, dass letztere zum Ziel hat, von der Natur, durch Krankheit oder ein Trauma verletzte oder entstellte Körperteile, wie z.B. nach einer Brustamputation, wiederherzustellen.

Das Ziel der kosmetischen Chirurgie ist die Harmonisierung und Verschönerung des menschlichen Körpers

Es handelt sich um einen medizinischen Eingriff, der unter den gleichen sicherheitstechnischen Voraussetzungen und den gleichen Vorschriften und Bedingungen wie jeder andere chirurgische Eingriff durchgeführt wird. Bei ihm ist man den gleichen Vorteilen, Belastungen sowie Risiken und Komplikationen wie bei jedem anderen chirurgischen Eingriff ausgesetzt.

Die Kosten für kosmetische Operationen werden nicht von der Krankenkasse übernommen.

Dies gilt sowohl für den chirurgischen Eingriff als auch für den Klinikaufenthalt, die Narkose,  die Kosten für den OP-Saal, Transport und Tagegelder.

Für wen ist kosmetische Chirurgie geeignet?

Die kosmetische Chirurgie eignet sich für Personen, die auf ihr Image achten oder eine Entstellung korrigieren möchten. Schönheitsoperationen sind zu einem gesellschaftlichen Phänomen geworden, auch wenn die Ästhetik schon immer ein wichtiges Thema für Männer und Frauen war. Ein gepflegtes Äusseres und ein jugendliches Aussehen gehören zum heutigen Idealbild unserer Gesellschaft, und die kosmetische Chirurgie zielt darauf ab, dieses Idealbild zu erreichen. Ihr Grundprinzip besteht nicht darin, Veränderungen vorzunehmen, um anderen ähnlich zu sehen, sondern körperliche Verunstaltungen zu korrigieren, um das innere Wohlbefinden zu verbessern. Das ultimative Ziel ist es, eine Harmonie zwischen der Hülle unseres Körpers und der Psyche herzustellen. In jeder Lebensphase, in jedem Alter kann es vorkommen, dass man den Wunsch verspürt, sein Aussehen zu verbessern.

Wann?

Ein ästhetisch-chirurgischer Eingriff kann in Betracht gezogen werden, wenn eine körperliche Verunstaltung einen Menschen derart belastet, dass er die Überzeugung gewinnt, ihre Korrektur würde sein inneres Wohlbefinden verbessern und seine soziale Entwicklung fördern. Dieser Wunsch nach Verbesserung muss von einem selbst ausgehen und in erster Linie nur einem selbst betreffen. Dies ist eine Grundregel. Man lässt sich nicht operieren, um anderen zu gefallen oder um einen Ehepartner zurückzugewinnen. Eine solche Einstellung  könnte das Ergebnis des Eingriffs beeinträchtigen.  Voraussetzung für eine Schönheitsoperation ist eine gewisse psychologische Reife, um die Konsequenzen tragen zu können. Man sollte jedoch wissen, dass bereits sehr junge Menschen eine solche Reife besitzen können. Zunächst muss darauf hingewiesen werden, dass Minderjährige eine elterliche Genehmigung für einen kosmetischen Eingriff benötigen. Von daher hat es keinen Zweck, dass Minderjährige ihre Absicht, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen, vor ihren Eltern verheimlichen. Sie müssen vielmehr versuchen, mit ihren Eltern darüber zu sprechen und zu einem Informationsgespräch zu gehen.

Darüber hinaus sollte man wissen, dass die verschiedenen Eingriffe  (Brustvergrößerung, Fettabsaugung oder Liposuktion, Nasenkorrektur, Brustoperation, etc.) erst durchgeführt werden dürfen, wenn die betreffenden Körperteile  voll entwickelt sind und sich nicht mehr verändern. Diese Reife wird im Allgemeinen nach der Pubertät im Alter von 16 oder 17 Jahren erreicht. In der Praxis kommt es äußerst selten vor, dass ein Patient vor seinem 18. Lebensjahr operiert wird, weil eine kosmetische Operation eine erhebliche psychische Belastung bedeutet und eine entsprechende psychologische Reife erfordert. Man sollte jedoch wissen, dass ein solcher Eingriff eine Möglichkeit sein kann, um sehr schwierige psychologische Problemfälle zu behandeln.

Es gibt eine Ausnahme:

Bei abstehenden Ohren können Kinder schon ab 7 Jahren operiert werden, wenn sie dies wünschen und wenn diese Fehlbildung für ihre Integration in der Schule problematisch ist.