Rufen Sie uns an +43 1 4170276

Medizintourismus in der Welt

Von Tunis nach Johannesburg, von Bangkok nach Havanna und von Budapest nach Neu Delhi kann man einen boomenden Markt im Bereich des Gesundheitstourismus beobachten. Gründe für die wachsende Nachfrage sind die Globalisierung der Gesundheit, zunehmende Mobilität der Patienten, Umgehung von langen Wartezeiten sowie Mängel des nationalen Gesundheitssystems. Die meisten Medizintouristen kommen aus Industrieländern mit hoher Kaufkraft wie die USA, Kanada, Großbritannien, Westeuropa, Australien und der Nahe Osten.

Beliebte Ziele für Medizintouristen sind hauptsächlich Schwellenländer, wie

  • in Südamerika: Argentinien, Mexiko, Brasilien, Kuba …
  • in Südostasien: Thailand, Indien, Malaysia …
  • In Afrika: Südafrika, Tunesien, Marokko, Ägypten, Libanon …

Während der Medizintourismus in Tunesien aufgrund seiner Nähe zu Europa auf dem Vormarsch ist, hat Südafrika als erstes Land den Schönheitstourismus entwickelt. Seit 1999 sind es vor allem Patienten aus England und Nordamerika, die sich dort einen

“Skalpell und Safari-Aufenthalt“ leisten.

100.000 Patienten lassen sich jährlich in Neu Delhi behandeln, wo Krankenhäuser ISO zertifiziert und sogar börsenkotiert sind. Eine Herzoperation kostet dort 3000 Euro anstatt 15.000 Euro in Europa und 30.000 Euro in den USA.

Den ersten Platz im Medizintourismus nimmt Thailand mit 400 Krankenhäusern und 400.000 ausländischen Patienten ein. In Bangkok beschäftigen Krankenhäuser Ärzte verschiedener Nationalitäten und bieten einen Dolmetscherservice an.